Xin Chào aus Vietnam

Für Sandra Schmid und Ursina Kuhn ging es im März 2019 auf Studienreise nach Vietnam. Kommen Sie mit uns auf eine wunderbare Reise durch ein faszinierendes Land.


Unsere Reise führte uns von Saigon/Ho Chi Minh City im Süden bis nach Hanoi im Norden von Vietnam. Eine Reise ist grundsätzlich das ganze Jahr über möglich. Da Vietnam allerdings drei verschiedene Klimazonen hat, ist eine gute Planung und Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ein Muss.


Tag 1: Abflug nach Vietnam

Mit Millionen von Dongs (der Währung von Vietnam) einem Visum im Pass und unserem Gepäck, fliegen wir via Singapore nach Ho Chi Minh City. Der Flug mit Singapore Airlines ist so angenehm, dass die Stunden wie im Flug vergehen. Das Unterhaltungsprogramm ist schier unendlich und auch das Essen an Bord schmeckt sehr gut. Ein Flug, auch in der Economy Class, im Airbus A380, ist sehr bequem.


Tag 2: Good Morning Vietnam!

Früh morgens und dann doch noch etwas müde, kommen wir in der modernen und doch quirligen Stadt an. Wir ruhen uns erstmal am Pool, von der doch langen Reise, aus.

Unser Hotel liegt mitten im zentralen District 1 - von hier aus sind Erkundungen zu Fuss möglich und viele Sehenswürdigkeiten einfach erreichbar. Die Stadt ist sehr modern und für asiatische Verhältnisse auch sehr sauber. Die Menschen sind freundlich und überhaupt nicht aufdringlich.

Am Abend entdecken wir zu Fuss die Stadt. Tolle Rooftop Bars laden zu einem Drink ein. Die unzähligen Restaurants, für jeden Geschmack ist etwas dabei, machen uns die Entscheidung schwer. Nach dem Essen gönnen wir uns noch eine Massage - das tut gut nach dem langen Flug und vor allem nach dem doch etwas chaotischen Verkehr, welcher in der Stadt herrscht. Fussgängerstreifen gibt es zwar, das überqueren der Strasse wird aber ohne Lichtsignale zu einem Abenteuer. So viele Autos und Töffli - da heisst es: Augen zu und durch!

Wir verbringen zwei Nächte im *****Hotel Park Hyatt.


Tag 3: Ausflug zum Mekong Delta

Nachdem wir uns mit dem genialen Frühstück im Hotel gestärkt haben, geht es auf einen Ausflug ins Mekong Delta.

Wir haben eine Tour mit einer Kleingruppe gebucht und nach einer kurzweiligen Fahrt, welche ca. 1 ½ Stunden dauert, kommen wir am Fluss an. Es geht per Böötli zu den Sehenswürdigkeiten. Wir besuchen eine Bienenfarm, eine lokale Familie sowie eine Kokosnuss-Fabrik, wo verschiedene Leckereien aus Kokosnuss hergestellt werden. Alles ist sehr touristisch und gleicht eher etwas einer Massenabfertigung. Wir sind uns einig - es gibt viel zu sehen - wir würden jedoch jedem Reisenden empfehlen ein bis zwei Nächte auf einem Flussfahrt-Schiff zu verbringen.


Tag 4: Weiterreise nach Mui Ne

Wir fahren weiter Richtung Osten an den Strand. Die Fahrt dauert ca. 3 ½ Stunden und mit erstaunlich wenig Verkehr kommen wir gegen Mittag schon an. Wir müssen natürlich unbedingt sofort den Strand entdecken. Dieser ist extrem lang und auch breit. Allerdings ist das Meerwasser aufgewühlt und so ist es nicht ganz der erhoffte Traumstrand. Die Kiter und Surfer freuts natürlich - Mui Ne ist ein Eldorado für Wassersportler.

Wir verbringen zwei Nächte im *****Hotel Anantara Mui Ne Resort & Spa. Im Hotel gibt es neben dem Strand einen tollen Pool mit Poolbar, das ist dann so mehr unsere Ecke um ein paar Stunden die Seele baumeln zu lassen.

Am Abend geht es wieder auf Erkundungstour - raus aus dem Hotel und rein ins Vergnügen. Diverse Restaurants, Bars, Shops und lokale Agenturen reihen sich aneinander. Wir entscheiden uns für ein authentisches, indisches Restaurant . Das Ganesh Indian Restaurant - sehr zu empfehlen, leckeres Essen und grandioses Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Gäste in Mui Ne sind sehr international.


Tag 5: Mui Ne - entspannen und entdecken

Heute erkunden wir die nähere Umgebung von Mui Ne. Die weissen und roten Sanddünen liegen ganz in der Nähe und bilden einen grossen Kontrast zu der sonst so grünen und üppigen Landschaft.

Per Jeep geht es zuerst zum Fairy Stream und einem lokalen Fischerdorf. Der Fairy Stream ist ein kleines Flussbeet mit in allen Farben leuchtendem Canyon. Wir waten durch den Fluss bis zu einem Fischerdorf. Dort bestaunen wir den Fang des Tages. Hier wird noch mit einfachen Booten gefischt. Allerdings schockiert uns auch der viele Abfall, welcher am Strand liegt.

Die weissen Sanddünen erfahren wir mit einem Quad - es geht rauf und runter und macht riesigen Spass. Adrenalin pur! Bei den roten Sanddünen geniessen wir dann gemütlich den Sonnenuntergang.

Das Hotel und die Region Mui Ne eignet sich für einen Aufenthalt von drei bis vier Nächten nach einer Rundreise. Nur Badeferien in Vietnam würden wir nicht empfehlen.


Tag 6: Weiterreise in Richtung Norden

Heute liegt wieder eine längere Fahrt vor uns. Es geht weiter nördlich nach Nha Trang. Dort erwartet uns dann aber ein weiteres Highlight dieser Reise. Ein Aufenthalt im ******Hotel Six Senses Ninh Van Bay.

Nach ca. vier Stunden Fahrt können wir uns in der Lounge des Hotels etwas erfrischen, während wir auf die Bootsüberfahrt warten. Bereits da, Luxus pur. Nach 20 Minuten Bootstransfer erreichen wir das Paradies. Eine wunderschöne Bucht mit herzlichem Empfang. In unserer Beach Pool Villa fühlen wir uns sofort wohl und würden gerne länger als nur eine Nacht bleiben.

Die Six Senses Hotels stehen für Nachhaltigkeit und dezenten Luxus. Per Velo erkunden wir die Gegend und sehen den hoteleigenen Gemüse- und Kräutergarten sowie verschiedene Restaurants.

Das Hotel ist ideal für Ruhesuchende Paare und Honeymooner. Unterhaltung und Animation gibt es da nicht, dafür aber Ruhe und Erholung sowie Zeit für sich.


Tag 7: Weiterflug nach Da Nang

Heute Morgen heisst es früh aufstehen. Nach einem kurzen aber wunderbaren Frühstück geht es per Hotelboot und Bus weiter zum Flughafen Nha Trang von wo aus uns der Inlandflug noch weiter in den Norden nach Da Nang bringt.

Unser Hotel für die nächsten zwei Nächte, das *****Hotel Banyan Tree Lang Co, ist ca. 90 Minuten vom Flughafen entfernt. Es liegt mitten im Grünen und abseits von allen Touristenströmen. Die Städte Hue und Hoi An sind per Hotelshuttle in 1 ½ bis 2 Stunden erreichbar.

Nach der Ankunft erkunden wir die Hotelanlage erst einmal per Fahrrad. Das Resort liegt direkt am schönen Sandstrand und es locken verschiedene Restaurants und ein Wellnessbereich zum geniessen. Auch wird im Banyan Tree grossen Wert darauf gelegt, die lokale Bevölkerung mit einzubeziehen und zu fördern. Im Hotel hat man die Möglichkeit die Zeit für sich zu geniessen, einen Ausflug zu unternehmen oder an einem Aktivitäten-Programm teilzunehmen. Es ist ideal für alle Ruhesuchenden und Paare.

Wir lassen den Abend gemütlich mit einem Drink an der Bar und einem leckeren Abendessen ausklingen.


Tag 8: Heimreise und Ausflug nach Hue

Der nächste Morgen startet früh mit einem exzellenten und reichhaltigem Frühstück. Für Sandra Schmid geht heute die Reise wieder zurück in die Schweiz. Ursina Kuhn verlängert währenddessen die Reise noch um ein paar Tage.

So geht es am Morgen per Hotelshuttle in knapp 1 ½ Stunden nach Hue. Es bleibt der ganze Tag Zeit für eigene Entdeckungen und so entscheide ich mich zunächst einmal für einen Besuch der wunderbaren verbotenen Stadt. Nicht verpassen sollte man auch den lokalen Markt und eine Bootstour. Die Stadt ist faszinierend aber hektisch zugleich und so bin ich bereits nach wenigen Stunden erschöpft von den ganzen Eindrücken.


Tag 9 und Tag 10: Weiterreise nach Hanoi und Fahrt zur Halong-Bucht

Heute Morgen heisst es auch für mit weiter reisen. Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen Da Nang und von dort weiter nach Hanoi. Da mein Flug etwas Verspätung hat, bleibt mir leider nicht mehr viel Zeit um die Stadt zu erkunden.

Am nähsten Morgen werde ich nach dem Frühstück für den Transfer zur Halong-Bucht erwartet. In knapp drei Stunden geht es von Hanoi in den Westen zur Halong-Bucht. Beim Schiffs-Terminal angekommen werden wir nach der Begrüssung und einer kurzen Wartezeit auch schon zu unserem Boot für die nächste Nacht gebracht. Es gibt verschiedene Touren und Schiffe, von einfach bis luxuriös und von kurz bis lang ist alles dabei. Ich würde aber auf jeden Fall eine Tour mit mindestens einer Übernachtung empfehlen.

Auf dem Schiff angekommen, werde ich als Alleinreisende gleich von allen Gästen herzlich aufgenommen. Die Gäste sind bunt durchmischt und kommen aus allen Ecken der Welt.

Die zwei Tage auf dem Schiff locken mit einem abwechslungsreichen Programm, nach dem Motto "jeder darf keiner Muss". So geht es zuerst einmal etwas tiefer in die Bucht, wir fahren entlang der mystischen Felsformationen, machen einen Stopp bei einem typischen Fischerdorf und sehen geheimnisvolle Höhlen. Am Abend können wir an einem Früchte-Schnitz-Wettbewerb oder beim Fischen mitmachen. Hier wird es einem nie langweilig. Aber auch kulinarisch werden wir verwöhnt, das Essen und der Service sind grandios.

Die Schifffahrt durch die Halong-Bucht ist eine gute Möglichkeit um einfach mal abzuschalten. Es gibt zwar WLAN, die Region ist aber je nach Standort des Bootes nicht garantiert. Wie wäre es also mit einem handyfreien Tag?


Tag 11: Rückreise nach Hanoi

Nach einer erholsamen Nacht schippern wir am nächsten Morgen zurück zum Hafen von wo aus uns der Shuttlebus wieder zurück nach Hanoi bringt. Heute bleibt mir am Abend noch mehr Zeit und ich spaziere erst einmal gemütlich zum Hoa Kiem See. Am Wochenende sind die Strassen rund um den See abgesperrt und es ist Familien-Zeit. Die halbe Stadt ist auf den Beinen, alle sind draussen und geniessen das gemeinsame Wochenende.

Die Nacht verbringe ich im *****Hotel Mövenpick Hanoi. Es liegt zentral, aber nicht direkt in der Altstadt, welche man aber in 5-10 Minuten zu Fuss erreicht. Der Hoa Kiem See ist ca. 20 Minuten entfernt.


Tag 12: Heimreise

Vor der Abreise habe ich mich noch zu einer halbtägigen Stadtrundfahrt in der Kleingruppe entschieden. Wir sehen nicht nur das Ho Chi Minh-Mausoleum, sondern auch den Literaturtempel, die Tran Quoc-Pagode und den Präsidenten-Palast. Zurück geht es per Cyclo (einer Fahrrad-Rikscha) durch die Altstadt direkt ins Hotel. Kurzer Zeit erwartet mich auch schon der Transfer zum Flughafen und mein Heimflug via Singapur in die Schweiz.

Für Hanoi würde ich einen Aufenthalt von zwei bis drei Nächten empfehlen, so hat man genügend Zeit die ganze Stadt zu entdecken und auf sich wirken zu lassen.


Es war eine tolle, unvergessliche Reise, welche uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Sandra Schmid und Ursina Kuhn - März 2019


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