Argentinien

Hinkommen

Edelweiss Air fliegt ganzjährig zwei Mal in der Woche direkt ab Zürich nach Buenos Aires.

Rumkommen

Wer nicht nur in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires und deren Umgebung bleibt, nutzt am besten Überlandbusse oder das Flugzeug. Ein Mietwagen ist in solchen Fällen nicht empfehlenswert: Die Strecken sind lang und die Strassen unsicher.

Beste Reisezeit

Durch seine grosse Ausdehnung und die unterschiedlichen Klimazonen ist Argentinien eine Ganzjahres-Destination. Im Allgemeinen gilt jedoch: Von Oktober bis März (Frühling bis Herbst auf der Südhalbkugel) ist das Wetter für Reisen am angenehmsten.

Essen und Trinken

Das klassische Abendessen besteht aus einem saftigen Filetsteak mit Salat oder "papas fritas". Die Restaurants öffnen allgemein erst ab 20:00 Uhr. Eine Spezialität sind die allgegenwärtigen "Empanadas"-Teigtaschen mit Hackfleisch, Käse, Quinoa oder Spinat gefüllt.

 

Meine Restaurant-Tipps in Buenos Aires und in Salta:

 

Los Inmortales, Buenos Aires - traditionelles Pizzarestaurant mit vielen Fotos der Tangogrössen dekoriert.

El Viejo Almacén, Buenos Aires - Abendessen und einmalige Tango-Show. Der Tango entstand aus einer Mischung verschiedener Musikrichtungen, welche ursprünglich in den ärmeren Vierteln getanzt wurden. Er spiegelt die Nostalgie und Melanchonie der europäischen Einwanderer wider und brachte einige grossartige Musiker hervor.

El Solar del Convento, Salta

Doña Salta, Salta

El Chincho, Salta

 

Die Reise

Das achtgrösste Land der Welt strotzt vor Vielfalt und Lebensfreude. Vom Tango in Buenos Aires bis zur Gletscherwelt in Patagonien. Argentinien zählt 44.5 Millionen Einwohner, darunter viele Spanier, Italiener, Deutsche und Franzosen, die nach Argentinien ausgewandert sind. Diese Einflüsse spürt man am Besten in der Hauptstadt Buenos Aires. Keine Grossstadt Lateinamerikas ist kulturell, architektonisch und atmosphärisch europäischer geprägt als diese riesige Hafenstadt. Tropische Regenwälder im äussersten Nordosten, Kakteenwüsten im Hochland der Anden bei Jujuy, blau gleissende Gletschwelten in der Patagonischen Kordillere, unglaubliche Weiten der Pampa und die atemberaubende patagonische Hochebene.

 

Meine Reise startete in Buenos Aires, wo wir zwei Nächte verbrachten und zum Abschluss eine tolle Tango-Show erlebten. Danach folgte der Ausflug zu den berühmten Iguazu-Wasserfällen. Mit ihren 20 grösseren und 225 kleineren Kaskaden sind die Wasserfälle an der argentinisch-brasilianischen Grenze die grössten der Welt.

Mein Tipp: Ein Helikopter-Flug über die Wasserfälle!

Danach ging es weiter nach Salta mit seinen historischen Bauten und herrlichen Bergkulissen. Am nächsten Tag stand ein ganztägiger Ausflug nach Cafayate auf dem Programm. Wir passierten kleine Dörfer, bunte Landschaften und beeindruckende Felsformationen. Weiter ging es am nächsten Tag in das auf 3'000 m ü. M. gelegene Humahuaca. Die Luft wurde immer dünner und der eine oder andere musste beim Laufen einen Gang zurückschalten!

Unsere Zeit reichte noch für einen Abstecher zum Nationalpark Los Glaciares, in dem sich der gewaltige Gletscher Perito Moreno aus den Bergen schiebt. Als unser Ausflugstag ansteht, ist Regen und Schnee angesagt. Was solls? Dies kann unserer guten Stimmung nichts anhaben.

 

Ausflüge in und um Buenos Aires:

La Boca - El Caminito im Stadtviertel La Boca ist wegen seiner bunten Wellblechhäuser mit lebensgrossen Holzfiguren auf den Balkonen ein beliebtes Fotosujet. Zudem lockt die farbenfrohe Kulisse mit Marktständen, Galerien, Souvenir- und Designershops.

Recoleta - hier zeigt sich Buenos Aires überraschend französisch.

Tigre - eine üppig bewachsene Inselwelt im Delta des Rio Paranà.

Puerto Madero - das aufgefrischte Hafenviertel hat sich zum Wohnort der Reichen und zum Ziel für kulinarische Ausflüge gemausert. Es eignet sich ideal zum flanieren. Calatravas Fussgängerbrücke überspannt das Hafenbecken in Puerto Madero.

Friedhof von Recoleta - Der Besuch in der gemauerten Totenstadt mag befremden. Erdbestattungen sind in Argentinien selten und nur für fünf Jahre zulässig. So findet die Beisetzung in monumentalen Bauten statt. Unter den Grabmonumenten sind auch die vieler Staatspräsidenten Argentiniens und das der legendären Evita Perón.

 

Susanne Hutmacher - September 2019

 

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